Wer sind wir


elpos Bern, Deutschfreiburg und Oberwallis

Die Lobby für POS / ADHS Kinder und ihre Angehörigen in der Region.

Zweck des Vereins:

elpos Bern, Deutschfreiburg und Oberwallis ist ein Verein für Eltern von POS / ADHS Kindern und Jugendlichen. Er wurde 1978 von Fachleuten und betroffenen Eltern gegründet. Unser Verein ist mit den anderen acht Regionalvereinen im Dachverband elpos Schweiz zusammengeschlossen.

elpos will über das POS / ADHS informieren und seinen Mitgliedern eine Stütze sein, bei der oft schwierigen Aufgabe, ein POS Kind zu begleiten und zu erziehen. Wir bieten Hilfe an durch individuelle Beratung (Beratungstelefon und Gesprächsgruppen), durch spezifische Wissensvermittlung (Vorträge, Kurse, Dokumentationsmaterial und Bücher) und durch Öffentlichkeitsarbeit (Vorträge, Kontakte zu Fachkräften, Verhandlungen mit Behörden und Verwaltung). Ziel unseres Engagements ist es, die Schule und die Gesellschaft für die POS Problematik zu sensibilisieren und dadurch eine bessere Akzeptanz und bessere Bedingungen für diese Kinder zu erreichen. Wir sind bestrebt, den POS Kindern und ihren Angehörigen den Zugang zur notwendigen Unterstützung zu ermöglichen. Ein sechsköpfiger, ehrenamtlich tätiger Vorstand leitet den Verein, welcher heute über 480 betroffene Familien als Mitglieder zählt. Zusätzlich erhalten über 250 Fachleute und Institutionen regelmässig unsere Informationen. Unser Verein wird vom BSV (Bundesamt für Sozialversicherungen) anerkannt und unterstützt.

Die Beratungsstelle, die oft die erste Anlaufstelle für Betroffene ist, wird von einer ausgebildeten Sozialpädagogin, angestellt zu 50%, betreut.

Worin besteht die Aufgabe des Elternverein in einem Fachgebiet, in dem sich so viele Berufsgruppen engagieren?

Niemand erlebt die POS Problematik so hautnah und umfassend wie Eltern und Pflegeeltern. Es ist enorm wichtig, dass der Blickwinkel der Eltern als Alltags-Experten in alle Diskussionen rund um die POS / ADHS Kinder einfliesst.

elpos hat in jahrelangem Einsatz für POS / ADHS Kinder umfangreiche und ganz spezifische Kenntnisse in diesem Gebiet erworben, die allen mit den Schwierigkeiten neu betroffener Eltern zugute kommen. Ständiger Austausch mit Fachkräften aller Richtungen gewährleistet, dass deren Erfahrungen und Erkenntnisse einfliessen, damit alle, die mit POS Kindern zu tun haben, davon profitieren können. Je besser dieser Austausch und die Sensibilisierung von Bezugspersonen klappt, desto grösser wird die Chance, dass die POS Kinder nicht verkannt, sondern möglichst früh erkannt werden und dadurch rechtzeitig angemessene Hilfe und Unterstützung erhalten. Eines unserer Ziele ist es, Irrwege der Betroffenen zu verhindern und damit die Leidenszeit zu verkürzen.

Wo sich ein POS/ADHS Kind wohl fühlt, fühlt sich jedes Kind wohl

Wenn Ihnen unsere Arbeit wertvoll und notwendig erscheint, helfen Sie uns -
werden Sie Mitglied bei elpos


Der Vorstand von elpos Bern, Deutschfreiburg und Oberwallis setzt sich neu folgendermaßen zusammen:

...Reto Häfliger          Präsident, arbeitet als Lehrer mit geistig behinderten Menschen

...Barbara Peter              Vorstandsmitglied, Buchhalterin und Sekretärin

...Barbara Waeber         Vorstandsmitglied, Gesprächsgruppenkoordinatorin

...      Vorstandmitglied

...Astrid Wälchli             Vorstandsmitglied

...Anita Meier                 Vorstandsmitglied, Delegierte elpos Schweiz

...Martina Nydegger      Beraterin und Leiterin Sekretariat elposbern, Sozialpädagogin HFS

 


 

Jahresbericht 2011

  

Das Leben der Eltern ist das Buch,
in dem die Kinder lesen.


Aurelius Augustinus

 

 Stimmt, jedenfalls in den jungen Jahren, denn im Teeniealter wollen sie es nur nicht zugeben. Wir können sicher sein, unsere Kinder beobachten uns mit Adleraugen: sie lernen, wägen ab, beurteilen, bewundern, verachten, lieben, … – und besonders wichtig, sie verstehen unsere Körpersprache, welche nie lügt! Wir sind Vorbild, ob wir wollen oder nicht.

 Wir von elpos wollen für Sie nicht Vorbild sein, Ihnen jedoch helfen Ihre Rolle im Alltag zu finden. Dazu organisierten wir wiederum viele Kurse und Vorträge, engagierten uns in Gesprächsgruppen, führten eine Umfrage durch, gaben Interviews und berieten uns mit den anderen Regionalvereinen im Verband von elpos Schweiz.

 Im Allgemeinen sind die Kurse und Vorträge gut bis sehr gut besucht worden. An unserer jährlichen Tagung in Münsingen verzeichnen wir in letzter Zeit weniger Besucher. Wir fragen uns, weshalb dies so ist und würden uns über eine Rückmeldung von Ihnen freuen. Natürlich sind auch Ermutigungen und Wünsche nicht unwillkommen, denn die Tagung soll für Sie eine Bereicherung für den Alltag sein.

 Erfreulich ist, dass sich in letzter Zeit wieder mehr Gesprächsgruppen gebildet haben. So zum Beispiel im eher „unterversorgten“ Wallis in Brig. Alle Gesprächsgruppen finden Sie auf unserer Homepage (www.elposbern.ch) aufgelistet.

 Ebenfalls auf der Homepage finden Sie eine Auswertung zu unserer Umfrage betreffend dem Bernischen Schulsystem, welche wir lanciert haben.

 In unserem heissbegehrten Sommerlager war dieses Jahr das Schweizer Fernsehen zu Gast. Es sollte Teil einer DOK-Sendung (Hyperaktive Kinder Modeerscheinung oder Warnsignal?) werden, welche letztlich leider ohne die Lagerszenen ausgestrahlt wurde.

 Ein Highlight war die 2. Nationale ADHS Tagung in Nottwil. Der Radiomoderator und ADHS-Betroffene „Grosi“ Grossenbacher wusste die Besucher auf eine witzige und feinfühlige Weise zu unterhalten.

 Danke allen, welche uns mit einer Mitgliedschaft, als Gönner oder Spender unterstützen. Auch wenn der letzte Kontakt zu uns schon lange zurück liegt oder gar nie stattgefunden hat, sind wir froh darüber, dass Sie uns weiterhin unterstützen. Das Geld wird vielen ADHS-Betroffenen und dem jeweiligen Umfeld zu Gute kommen.

 

 

Im Namen von elpos Bern Deutschfreiburg und Oberwallis

 

Der Präsident:    Reto Häfliger